Amisia stellt Weichen für die Zukunft

Amisia und Grün-Weiß könnten künftig mit einem Team auflaufen. Schon 2020?
Amisia und Grün-Weiß könnten künftig mit einem Team auflaufen. Schon 2020?

Fusion mit Grün-Weiß könnte wieder zum Thema werden

Das Fusionskarussell dreht sich. Und einiges spricht dafür, dass auch die Grün-Weißen aus dem Schotthock und die Amisen wieder aufspringen werden. Vorbild könnte die Fusion in Borghorst sein. Auch der SC Preußen Borghorst und der SV Wilmsberg werden künftig gemeinsame Wege gehen, die Verschmelzung ist schon zum 1. Januar kommenden Jahres geplant.

Doch zunächst mal haben die Mitglieder von Amisia Rheine das Wort, sie sollen sich auf der Jahreshauptversammlung dazu äußern, ob sie neu in Fusionsgespräche mit den Grün-Weißen einsteigen wollen. Entscheiden sie sich dafür, könnte es anschließend schnell gehen. „Entsprechende Pläne liegen in der Schublade“, bestätigte Klaus Bönninghoff vom Wirtschaftsrat des Vereins.

 

Auch existieren bereits „Verhandlungskommissionen“ in beiden Vereinen. Der gehören bei den Amisen neben Bönninghoff noch Herbert Stockmann, Volker Eilers und Bernhard Grotholt an, bei den Grün-Weißen sind dies Ralf Schneider, Stefan Schulte-Diekhoff, Sebastian Albers und Rainer Int Veld. Die haben sich schon zu zwei kurzen Gesprächsrunden wieder getroffen.

 

2016 kam keine Fusion zustande

 

2016 sprachen beide Vereine bereits intensiver über eine mögliche Fusion der Vereine, die aber kam dann doch nicht zustande. Dabei hatte die gemeinsame Zusammenarbeit in der Jugendspielgemeinschaft durchaus gut funktioniert.

 

Ein bisschen Dampf kam wieder auf den Fusionszug bei der Generalversammlung der Grün-Weißen im November. Dem Vorstand wurde der Auftrag erteilt, noch mal die Möglichkeit einer Fusion zu sondieren, und dabei sollte Amisia der erste Ansprechpartner sein. Wenn beide Vereine tatsächlich wollen, könnte es mit Tempo weitergehen. „Allerdings wäre der 1. Juli 2020 als Fusionstermin schon sehr sportlich“, meinte Ralf Schneider von den Grün-Weißen.

 

Die Problemliste der Sportvereine ist lang. „Sponsoren bleiben aus, mit dem Ehrenamt wird es immer schwieriger. Dazu kommt der demografische Wandel, und die Mitgliederzahlen in der Jugend lassen stetig nach“, zählt Klaus Bönninghoff von den Amisen auf. Sein Credo: „Wir werden das emotionslos diskutieren und dann abstimmen.“ Doch jeder muss sich klar sein: Es gibt innerhalb der nächsten Jahre Handlungsbedarf, und schon jetzt werden die Weichen für die Zukunft gestellt.

KONTAKT

Hörstkamp 19
48431 Rheine

Geschäftszimmer:
05971 - 12910

Clubraum:
05971 - 405391

E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

WEB:
www.amisia-rheine.de

ANFAHRT