Der weißen Jahnke-Weste drohen die ersten Flecken

Fußball: Amisia Rheine steht vor schwerem Gang zum Tabellenzweiten BW Aasee

Bislang kann Jochen Jahnke als Trainer von Amisia Rheine eine blütenweiße Weste vorweisen. Zwei Spiele, zwei Siege – so lautet die bisherige Bilanz des Nachfolgers von Ralf Althoff. In der Vorwoche konnten die Emsauen-Kicker die Serie nicht ausbauen, der Wettergott sorgte dafür, dass das Derby gegen den SC Altenrheine ausfiel. Die Gefahr, dass die Partie bei BW Aasee nicht stattfindet

, ist hingegen äußerst gering, denn die Münsteraner empfangen die Amisen am Sonntag auf Kunstrasen (Anstoß 15 Uhr).

Aasee gehört zweifellos zu den positiven Überraschungen der bisherigen Saison. Mit starken 19 Punkten aus acht Spielen rangiert die Elf von Matthias Gerigk auf dem zweiten Tabellenplatz. „Das ist eine Mannschaft, die defensiv sehr stark ist“, meinte Jahnke auch im Hinblick auf die erst neun Gegentreffer der Münsteraner.

„Aasee ist der leichte Favorit“

Aber auch im Spiel nach vorne weiß die Gerigk-Elf zu gefallen. Immerhin schossen die BW-Kicker im Schnitt zwei Treffer pro Begegnung. Wohl auch deshalb kommt der Amisen-Coach zu der Erkenntnis: „Aasee ist der leichte Favorit.“ Er fügt aber hinzu: „Auch unsere Offensive kann sich sehen lassen. Unser vorrangiges Ziel ist, einen Punkt mitzunehmen.“

Zur Vorbereitung auf den ungewohnten Untergrund wichen die Amisen unter der Woche auf den Kunstrasenplatz im Jahn-Stadion aus. Der Übungsleiter war mächtig beeindruckt. „Das war eine tolle Einheit“, sagte Jahnke, der seinen kompletten Kader begrüßen konnte und auch Sonntag aus dem Vollen schöpfen kann. Keinen einzigen Ausfall haben die Amisen zu beklagen, heißt auch, dass die gesammelte Offensivabteilung um den Torjäger Fabio da Costa Pereira, mit zehn Treffern Toptorjäger in der Bezirksliga, zur Verfügung steht.

„Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist zurzeit richtig gut. Wir werden auch bei BW Aasee unseren Stiefel herunterspielen und dann schauen, was dabei herauskommt.“ Das Selbstbewusstsein scheint in der Emsaue derzeit grenzenlos, auch deshalb „wollen wir unser Heil in der Offensive suchen.“

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