Kein klarer Favorit zwischen Amisia Rheine und Eintracht Rodde

Der junge Louis Knebelkamp (r.) hat sich in Amisias Defensive unverzichtbar gemacht. Trainer Thorsten Schmidt attestiert ihm dazu noch ein gutes Aufbauspiel.
Der junge Louis Knebelkamp (r.) hat sich in Amisias Defensive unverzichtbar gemacht. Trainer Thorsten Schmidt attestiert ihm dazu noch ein gutes Aufbauspiel.

Ein Derby zwischen Amisia Rheine und Eintracht Rodde auf Augenhöhe – daran war in der Hinrunde noch nicht zu denken. Während sich die Schmidt-Elf in der Hinrunde im oberen Tabellendrittel festkrallte, kämpfte Rodde von Beginn an gegen den Abstieg.

Doch mittlerweile hat sich der Wind gedreht. Die Amisen sind im Jahr 2019 noch sieglos, die Eintrachtler gewannen die letzten zwei Begegnungen. Folge: Die Emsauen-Kicker stehen nur noch einen Punkt vor Rodde. Anstoß ist Sonntag um 15 Ihr im Data-Cut-Stadion.

 

Die Defensive der Amisen schlug sich in den letzten zwei Spielen prächtig. In 180 Minuten standen die Vorderleute von Hannes Schäperklaus gegen die zwei treffsichersten Angriffsreihen der Liga auf dem Prüfstand und verdienten sich mit nur einem Gegentor die Note eins. Das ging jedoch zu Lasten des Offensivspiels, denn Kevin Drees und Florian Maier mussten extrem viel Laufarbeit leisten. Amisias Trainer Thorsten Schmidt hat zwar Respekt vor Roddes schnellem Umschaltspiel, doch morgen sollen Drees und Maier wieder vermehrt den Eintracht-Schlussmann beschäftigen. „Wir spielen zuhause und das muss man auf dem Platz sehen“, sagt Schmidt, der weiterhin auf Thomas Bertels verzichten muss.

 

Roddes Trainer Meik Edelbusch ist zu einem Meister der Improvisation geworden. Immer wieder fielen Stammspieler aus und immer wieder gelang es ihm, neue Rohdiamanten einzubauen.

 

Auch am Sonntag drückt wieder der Schuh, denn neben dem quirligen Manuel Lübke muss mit Thorsten Nißler Roddes Schaltzentrale passen. Mirko Kalter könnte einspringen, aber auch Jonas Overesch hat zuletzt dank passabler Leistungen gute Karten. „Amisia ist trotz der kleinen Flaute gut besetzt. Aber wir spielen ein Derby und bei einem Sieg können wir den Gegner überflügeln. Das ist Motivation genug“, meint der Coach. Zu Recht, denn wenn Patrick Heeke seine Frühform nur halbwegs aufs Tablett bekommt, wartet auf die Amisen-Abwehr jede Menge Arbeit.

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