Großer Ehrgeiz für die Zukunft

Hendrik Winnemöller (l.) stand 13 Mal in der Startaufstellung und wurde zwei Mal eingewechselt. Er ist bei Trainer Schmidt eine feste Größe.
Hendrik Winnemöller (l.) stand 13 Mal in der Startaufstellung und wurde zwei Mal eingewechselt. Er ist bei Trainer Schmidt eine feste Größe.

Amisia hat sich im oberen Drittel der Kreisliga-Tabelle festgesetzt

Amisia Rheine hatte vor dem Saisonstart durchaus Bedenken. Nach dem Abstieg musste der Kreisligist mit Spielern wie Fabio da Costa Pereira, Niko Winter, Manuel Leusmann, Stefan Gradert, Elidon Bilali und Sascha Wilde namhafte Abgänge verkraften. Aufgefüllt wurde der Kader zum größten Teil mit Spielern aus den eigenen A-Junioren und der 2. Mannschaft. Höherklassig hatten lediglich die Neuzugänge Julian Schlee und Steve Ridder gespielt.

 

 

 

Hinzu kam mit Thorsten Schmidt ein neuer Trainer, der dieses Puzzle zusammenfügen musste. Das ist ihm blendend gelungen, denn die neu formierte Mannschaft belegt zur Winterpause Platz vier, der 1. FC Nordwalde hat den dritten Platz lediglich wegen des besseren Torverhältnisses inne. „Mehr können wir nicht erreichen, denn Germania Hauenhorst und SuS Neuenkirchen 2 sind noch eine andere Hausnummer“, sieht Schmidt seine Elf am oberen Level.

 

 

 

Blendender Start

 

 

 

„Wir sind mit dem Erreichten sehr zufrieden. Zu Saisonbeginn wusste niemand so richtig, wo wir stehen. Doch die Spieler haben schnell zueinander gefunden und bildeten schnell eine Einheit“, ist Schmidt von der Teamleistung angetan. Seine Elf profitierte von einem blendenden Start unter anderem mit Siegen gegen die lokale Konkurrenz Grün-Weiß Rheine, Skiclub NW und FC Eintracht Rheine 2.

 

 

 

Doch nach dem fünften Spieltag mit dem Derbysieg am Delsen begab sich die Emsaue-Truppe auf eine rasante Achterbahnfahrt mit schwankenden Leistungen. Bis zum zwölften Spieltag mussten die Anhänger warten, bis durch einen 4:1-Sieg gegen die Reserve von Emsdetten 05 der erste Dreier im Data-Cut-Stadion eingefahren wurde.

 

 

 

Kahn auf Kurs gebracht

 

 

 

Aber das Trainergespann Schmidt und Kohl brachte den schlingernden Kahn wieder auf Kurs, nach einem starken Endspurt mit vier Siegen und zwei Unentschieden sicherten sich die Amisen einen Platz in der Spitzengruppe. Entscheidenden Anteil daran hatte Sturmführer Kevin Drees mit 14 Toren. Er liegt damit nur einen Treffer hinter den Führenden Marvin Bingold und Christian Holtmann. Der Routinier bewies nicht zuletzt durch seine drei Tore beim letzten 5:4-Sieg gegen den Skiclub, dass er in blendender Verfassung ist. Nach den Abgängen von da Costa Pereira und Bilali blüht er extrem auf.

 

 

 

Eine Größe wie aus Stein gemeißelt ist auch Neuzugang Julian Schlee. Der abgeklärte Innenverteidiger stand in allen 17 bisher absolvierten Spielen die vollen 90 Minuten auf dem Platz. „Nachdem er doch eine mehrmonatige Fußballpause hinter sich hatte, war das nicht unbedingt zu erwarten“, zeigt sich auch Schmidt von Schlees Leistungen überrascht und angetan.

 

 

 

Mehr Konstanz gewünscht

 

 

 

Auch für den jungen Lukas Wulff findet Schmidt nur lobende Worte, denn der hat sich rasend schnell dem Tempo und dem Zweikampfverhalten in der Liga angepasst. Amisias Trainer wünscht sich für die nahe Zukunft noch mehr Konstanz in den Leistungen und eine deutliche Minimierung der Gegentore. Für die Amisen ist das Spieljahr 2018/2019 eine Übergangsphase. In der kommenden Saison will man mehr, was allein die Verpflichtungen von Kai Sandmann und Kevin Beermann verdeutlichen.

 

 

 

Trainingsauftakt für die Amisen ist am kommenden Dienstag, 15. Januar. Folgende Testspiele sind vereinbart: Am Samstag, 19. Januar, gegen den SC Hörstel, am Dienstag, 22. Januar, beim TuS St. Arnold. Am Samstag, 26. Januar, geht es zu Westfalia Hopsten.

 

 

 

Am ersten Februar-Wochenende richten die Amisen ein Trainingslager in der Sportschule Warendorf aus, gespielt wird am Samstag, den 2. Februar gegen die Warendorfer SU. Alemannia Salzbergen heißt der Gegner am Samstag, den 9. Februar. Vier Tage vor dem Saisonstart mit dem Spiel gegen Matellia Metelen hat Trainer Schmidt noch ein Testspiel am Mittwoch, 13. Februar, bei Concordia Emsbüren eingebaut.

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